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Tipps & Tricks

Fontnamen finden

Jeder kennt das: Man hat ein Druckmuster, in dem eine bestimmte Schrift verwendet wird.
Was tun, wenn man den Namen einer Schrift, eines Fonts nicht kennt?
Ganz einfach, auf die Webseite von 
Identifont unter http://www.identifont.com gehen und auf die 
Schaltfläche 'Identify a font' (Schrift identifizieren) klicken . 
Anhand eines Ausschlussverfahrens auf der Grundlage von Zeichenform 
und Design kann man den Schriftnamen herausfinden. Oder es auf der 
Website von Monotype Imaging unter http://www.fonts.com/findfonts 
versuchen: auf 'Search by Sight' (Visuell suchen) unten auf der Seite 
klicken.Per Ausschlussverfahren lässt sich auch hier eine Schrift 
identifizieren. Eine Möglichkeit bietet auch:
http://www.myfonts.com/WhatTheFont/

Gefährliche Grundeinstellungen unter Windows

Die Standard-Einstellung für Drucker unter Windows >>TrueType-Schriften durch Druckerschriftarten ersetzen<< muss von Ihnen geändert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass Ihre TrueType durch irgendeine Type1-Schrift ersetzt wird. >>TrueType senden als: Typ 42<< oder >>als Softfont in den Drucker laden<< ist dagegen die richtige Einstellung.
Ebenso die Grundeinstellung für den Adobe PDF-Drucker: »Schriften nicht an den Distiller senden«. Entfernen Sie bitte den Haken an dieser Funktion. Sie wollen ja, dass Ihre Schriften in Ihre PDF eingebettet werden.

CMYK-Tiffs und MS Word

Office-Programme verstehen leider nur den RGB-Farbraum. Platzierte CMYK-Tiffs werden bei der Ausgabe aus Word in diesen RGB-Farbraum konvertiert. In der resultierenden PDF muss wiederum für den Offsetdruck eine Konvertierung nach CMYK erfolgen. Jede Farbraumkonvertierung aber ist mit Verlusten an Zeichnung und mit einer geringeren Anzahl darstellbarer Farben behaftet. Ein CMYK-EPS hingegen bleibt im CMYK-Modus, da das EPS selbst schon im PostScript-Format geschrieben ist. Also: Sichern Sie ein CMYK-Tiff als >>.eps<<, bevor Sie es in Word platzieren.

Problemfall Word

Jeder kennt diesen Ärger: Wenn Sie ein Word-Dokument auf einem anderen Rechner als dem, auf dem es erstellt wurde, öffnen, ändern sich oft Zeilenfall und je nach Umfang auch die Seitenanzahl. Dies passiert sogar auf dem Ursprungsrechner, sobald Sie Ihren Standarddrucker wechseln.
Die Lösung: Definieren Sie den Adobe-PDF-Drucker als Standarddrucker und weisen Sie den Empfänger Ihres Word-Dokumentes darauf hin, dass auch er dies tun sollte.
Word ist kein Layoutprogramm, schon gar nicht für komplexe Layouts. Für Buchsatz hingegen allein schon wegen der Fußnotenverwaltung durchaus geeignet, wenn Sie die vorgenannten Fallstricke beachten und vor Ort ein PDF erzeugen, das Sie dann an Ihre Druckerei weitergeben.

PDF in Acrobat beschneiden

In Adobe Acrobat können Sie PDF-Seiten auch beschneiden. Allerdings wirkt sich das nur auf die Bildschirm-Ansicht aus. Beim Druckbefehl bleiben die Seiten wie gehabt. Wenn Sie also Seiten nachträglich im Format verändern möchten, geht das nur mit einer Zusatzsoftware wie Pitstop. Ansonsten müssen Sie die dem Distillen vorausgehende Postscript-Datei nochmals korrekt erzeugen. Denken Sie bitte hierbei auch immer daran, dass die Seiten im Druckdialog horizontal und vertikal zentriert werden.

Farben auf dem Bildschirm

sind nur dann für eine Vorschau des späteren Ergebnisses im Offset- oder Digitaldruck geeignet, wenn
Sie einen hochwertigen Monitor kalibrieren und profilieren und in Photoshop und Layoutprogrammen ausgehend von den richtigen Farbeinstellungen Softproof-Funktionen benutzen. Sie sehen sonst Farben ohne den Einfluss des Papieres ("die fünfte Farbe") mit einer Leuchtkraft, die im Druck nicht zu erzielen sind. (Zu den korrekten Grundeinstellungen: siehe unsere Download-Seite).
Neben einem Softproof gibt Ihnen vor allem ein Digitalproof (Farbproof) nach Medienstandard Sicherheit, wenn Sie sehen wollen, wie der spätere Druck auf gestrichenen oder ungestrichenen Papieren aussehen wird.
Dies bedingt, dass die Druckerei in der Lage ist, die Norm 12647-2 zu erfüllen.

Farbproof und visueller Vergleich

Auch bei Einhaltung engster Toleranzen (enger als erlaubt) gibt es oft geringe aber optisch wahrnehmbare Differenzen zwischen Proof und Offsetdruck im Bereich der Hauttöne. Im Proof manchmal minimal kühl wirkende Töne werden im korrekten Offsetdruck besser. Man muß das nur wissen und kann dann sehr gut damit leben.